
Piadina romagnola: die Seele der Straße
Wenn die Emilia mit gefüllter Pasta prahlt, prahlt die Romagna mit der Piadina. Es ist das Fladenbrot der Straße, das man im Gehen isst, und für uns ist es weit mehr als eine Beilage: es ist ein Bekenntnis zur Herkunft.
Schlicht, aber nicht simpel
Mehl, Wasser, ein wenig Fett und Hitze. Die Piadina verbirgt nichts, und gerade deshalb zählt jedes Detail: die Dicke, der richtige Punkt der Platte, die passende Füllung.
Wir servieren sie, wie man es in Ravenna macht, mit Speck oder Porchetta, oder in ihrer Variante als Crescione, geschlossen und gefüllt mit Tomate oder saisonalem Gemüse.
Straßenessen, Tisch unter Freunden
Die Piadina erinnert uns daran, woher wir kommen: aus einer Küche des Viertels, großzügig und ohne Getue. Es ist hohe Küche der Straße, und sie passt überraschend gut zu einem Glas mit Bläschen.
Deshalb verbinden wir sie an manchen Abenden mit Champagner. Es klingt seltsam, funktioniert aber wunderbar, und es fasst ziemlich gut zusammen, wie wir Essen und Trinken verstehen.
